Nach unserem Besuch im Tayrona Nationalpark haben wir noch ein paar Tage in Taganga verbracht. Eigentlich wollten wir die Zeit am Strand geniessen, haben aber bald festgestellt, dass die Strände hier nicht so ganz dem entsprechen was wir uns vorgestellt hatten.

Noch vor ein paar Jahren soll Taganga ein ruhiges kleines Fischerdörfchen gewesen sein. Heute ist es ein total touristischer Ort, der fast nur noch aus Hostels, Restaurants, Bars, Touren Anbietern und Tauchschulen besteht. Der Strand in Taganga ist laut und völlig überlaufen. In unserem Reiseführer fanden wir den Tipp “Playa Grande” zu besuchen, dort soll es viel weniger Leute haben. Also haben wir unsere Badesachen eingepackt und sind mit einem Boot zum Playa Grande gefahren. Als wir nach ca. 5 Minuten in die Bucht eingebogen sind wollten wir unseren Augen nicht trauen – wir sahen auf einen Blick etwa 100 Menschen im hüfthohen Wasser stehen und mindestens 500 Leute dicht gedrängt am Strand liegen. Keine Rede von einer ruhigen Bucht, die zum Entspannen und Geniessen einlädt. Ein älterer Mann sagte uns dann, dass es noch weitere Strände habe, die man von hier aus zu Fuss erreichen könne. Also sind wir in die angegebene Richtung losgezogen. Rund 30 Minuten und 3 felsige Kieselstein-Strände später haben wir das Unterfangen abgebrochen und sind zum Strand in Taganga zurück gekehrt, der nach allem was wir gesehen haben noch der schönste ist…

Dafür haben wir im Casa de Felipe eine richtige Oase der Ruhe gefunden. Die Bungalow Anlage liegt etwas oberhalb von Taganga, ist grosszügig angelegt und strahlt eine ruhige & entspannte Atmosphäre aus. Ein Mix aus etwas Zeit am Strand, relaxen in den Hängematten vor unserem Bungalow und gutem Essen in einem hübschen kleinen Restaurant in unserer Umgebung ergab dann doch noch ein paar schöne und angenehme Tage.

Unser nächstes Ziel ist Cartagena. Wir sind gespannt was uns dort erwartet und melden uns bald wieder mit Fotos und Bericht. Hasta pronto 🙂

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