Infos Peru
Hauptstadt: Lima
Amtssprache: Spanisch
Einwohnerzahl: 29.546.963
Fläche: 1.285.220 km²
Währung: Nuevo Sol

Landschaft
Patric:
Das Land besteht im Wesentlichen aus drei verschiedenen Zonen. Ein schmaler Küstenstreifen der sich durchs ganze Land zieht, dahinter das Hochland mit den Anden und weiter landeinwärts noch der Nebel- und Regenwald.

Eveline:
Im Norden von Peru sind wir hauptsächlich der Küste entlang gereist. In Ica haben wir einen Abstecher in die Wüste gemacht und von Arequipa bis zur bolivianischen Grenzen waren wir die meiste Zeit im Hochland.

Klima
Patric:
Jeder der erwähnten drei Landesteile hat ein eigenes Klima. Was uns sofort auffiel, war die Trockenheit an der Küste. Auch weiter Landeinwärts ist das Klima unglaublich trocken. Sobald es etwas in die Höhe ging wurde es nach Sonnenuntergang sehr kalt. Diese Kombination aus kalter und trockener Luft machte mir manchmal etwas zu schaffen.

Eveline:
Wie Patric bereits erwähnt hat, war es der Küste entlang extrem trocken, dafür meist sonnig und warm bis sehr heiss. In Lima herrscht ein ganz anderes Klima. Im Winter (Juni bis September) liegt die Stadt praktisch den ganzen Tag unter dichtem Küsten- oder Hochnebel. Wir waren knapp 2 Tage dort, haben im Nebel gesessen und  gefroren. Ansonsten hatten wir in Peru sehr viel Glück mit dem Wetter – kein einziges mal Regen! 🙂

Leute
Patric:
Die Menschen erlebte ich hier in Peru eher als aufgeschlossener und kontaktfreudiger als in Ecuador. Gerade nach unserer Einreise war ich davon etwas überfordert. So aktiv angesprochen und in die Läden gebeten wurden wir bisher nicht.

Eveline:
Ich empfand die Peruaner als sehr offen und hilfsbereit. Wenn man mit ihnen ins Gespräch kam, haben sie gerne über ihre Ortschaft und ihr Land gesprochen, haben uns Tipps gegeben und sich auch für unsere Nationalität und Lebensweise interessiert.
Trotzdem waren die Leute schwierig einzuschätzen. Wir mussten oft sehr auf der Hut sein, um nicht während Smalltalk & freundlichem Lächeln abgezockt zu werden. (Speziell bei Taxifahrern und in kleinen Geschäften).

Essen & Trinken
Patric:
Das Essen unterscheidet sich von Ecuador nur wenig. Auch hier ist das Mittagessen die wichtigste Mahlzeit und besteht hauptsächlich aus Suppe, Reis und Huhn. Die hygienischen Bedingungen sind hier allerdings deutlich schlechter. Entsprechend hatten wir in Peru die ersten Probleme mit unserer Verdauung.

Eveline:
Wir müssen gestehen, dass die peruanische Küche etwas auf der Strecke geblieben ist. Da es in Peru viele touristische Orte gibt, erhält man fast überall gutes internationales Essen. Unsere bevorzugten Speisen waren Pizza, Pasta, chinesisches- und mexikanisches Essen…

Verkehr
Patric:
Das Reisen mit den Bussen war hier in Peru sehr einfach und auch bequem. Ansonsten ist der Verkehr sehr chaotisch, vor allem in den Städten. Gefahren wird auf den Naturstrassen fast im gleichen Tempo wie auf geteerten Strassen. Im Gegensatz zu Ecuador, wo die meisten Strassen in sehr gutem Zustand sind, wurden wir hier oft richtig durchgeschüttelt.

Eveline:
In Peru war Cruz del Sur unsere bevorzugte Bus Gesellschaft. Sie ist zwar etwas teurer als die anderen, dafür sind Komfort und Sicherheit top!
Taxis haben keine Taximeter oder falls vorhanden werden sie nicht eingeschaltet – der Preis ist also Verhandlungssache.

Hat mir super gefallen
Patric:
Für mich war vor allem der Süden von Peru beeindruckend. Die Nazcalinien einmal mit eigenen Augen zu sehen, die Kondore im Colca Cañon beim fliegen zu beobachten, auf dem Machu Picchu zu stehen oder per Boot den Titicacasee zu erkunden war einfach unvergesslich!

Eveline:
Ich habe unsere Woche “Ferien” in Màncora mit viel Erholung, Sonne und Strand sehr genossen. Die Wüste und die Oase Huacachina fand ich sehr beeindruckend und schön – das Dünen-Buggy fahren war ein riesen Spass 🙂
Ein absolutes Highlight in Peru ist natürlich der Machu Picchu, ein faszinierender und unvergesslicher Ort!

Hat mir weniger gefallen
Patric:
Es gibt einige Orte die unglaublich touristisch sind in Peru. An diesen Orten werden die negativen Auswirkungen des Tourismus richtig spürbar und man kann sich vor Angeboten für Essen, Massage oder Ausflüge kaum retten. Gerade in Cusco oder Màncora wurde mir das ab und zu etwas zuviel.

Eveline:
Hmmm… da muss ich lange nachdenken. Eigentlich gibt es in Peru nichts, was mir nicht gefallen hätte. Ich habe unseren Aufenthalt in diesem Land als sehr angenehm empfunden und habe mich wohl gefühlt.

Unsere Unterkünfte in Peru
Piura: Hostal San Jose
Mancora: Kon Tiki Bungalows
Trujillo: Residencial Munaywasi
Lima: Backpackers Family House
Ica: Villa Jazmin
Nazca: Nasca Trails Hostel
Arequipa: La Casa de los Pinguinos
Cusco: Hostal Pisko & Soul
Puno: Hostal Puma Backpackers

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