Trujillo ist die viertgrösste Stadt Perus und liegt 560 km nördlich von Lima. Hier haben wir zwei Tage verbracht.

Kulturell gibt es rund um Stadt viel zu sehen. Ein paar Kilometer nordwestlich von Trujillo haben wir die Chan Chan Ruinen besucht. Chan Chan wurde um 1300 gebaut und war einmal die Hauptstadt der Chimú-Kultur und zu dieser Zeit die grösste Stadt auf dem südamerikanischen Kontinent. Noch heute sieht man von der Panamericana aus eine riesige Fläche voller bröckelnder Lehmwände, die sich weit ins Land erstrecken.

10 km südöstlich von Trujillo liegen “Las Huacas del Sol y de la Luna”. Die beiden Tempel stammen aus der Zeit der Moche und sind 700 Jahre älter als Chan Chan. Die Huaca del Sol ist Perus grösstes präkolumbianisches Bauwerk. Um es zu erreichten wurden rund 140 Millionen luftgetrocknete Lehmziegel verwendet! Die Moche besassen noch keine eigene Schrift, haben aber durch ihre bildlichen Darstellungen lebendige Eindrücke zu ihrer Kultur hinterlassen.

Speziell sind auch die haarlosen Hunde, die man in dieser Gegend oft sieht. Meine Güte sind wir erschrocken, als wir das erste mal einen peruanischen Nackthund gesehen haben! Doch scheinbar sind sie ganz nett 🙂 Man sagte uns, dass diese Tiere eine höhere Körpertemperatur haben als die “normalen” Hunde. Deshalb seien sie in der traditionellen Medizin auch zum Wärmen kranker Menschen eingesetzt worden…

Nach Trujillo wollten wir eigentlich in die Berge, nach Huaraz. Doch wie so oft kommt es anders als man denkt und wir haben beschlossen via Lima nach Ica weiter zu reisen.

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